• Statistische Langzeitermittlung von Batteriedaten
  • Standalone Monitoring Konzept
  • Vor Ort mit App auslesbar
  • Schnell einsatzbereit und flexibel
  • Patentiert unter: EP18726032.8

Wenn es ohne lückenlose Messdaten nicht geht: Der Weg zum digitalen Batteriepass

Zu einer USV-Lösung wird in der Regel eine Betriebsgarantie ausgesprochen, die für einen definierten Zeitraum die Batterien einschließt. Fällt innerhalb dieses Zeitraums eine oder mehrere Batterien aus, ist der Anbieter in der Vertragspflicht, das Problem als Garantiefall zu beheben.

Die Herausforderungen beginnen in dem Moment, in dem die Ausfallmuster unklar sind: Es lässt sich oft nicht exakt bestimmen, ob ein unsachgemäßes Nutzungsverhalten der Anlage vorliegt oder ein tatsächlicher, materialbedingter Garantiefall eingetreten ist. In solchen Eskalationsfällen erfordert die normative Klärung zwingend historische Betriebsdaten – idealerweise in Form eines digitalen Batteriepasses (Battery Passport), der den gesamten Lebenszyklus der Batterie transparent und unveränderlich dokumentiert. Bisherige Battery-Monitoring-Systeme können diese Daten zwar erfassen, müssen jedoch aufwändig und kostenintensiv als separate Infrastruktur installiert werden; Kosten, die zunächst der Anbieter der USV-Lösung zu tragen hat.

Der Smartlogger – Die hardwarenahe Basis für den Battery Passport

Der Smartlogger schließt die Lücke zwischen großflächigen Batteriemanagementkonzepten und dem Bedarf nach einer schnellen, vor Ort einsetzbaren Lösung zur Generierung einer dynamischen Batterie-Lebenszyklusakte:

  • Einfache Installation und Initialisierung
    Der Smartlogger wird während der Installation direkt auf die Batterie appliziert und über ein Smartphone via NFC initialisiert. Die Datenerfassung für den Batteriepass beginnt unmittelbar und ohne weitere Konfigurationsschritte.
  • Strategische Langzeitüberwachung (Lebenszyklus-Dokumentation)
    Der interne Speicher des Smartloggers fasst Batteriedaten für einen Zeitraum von 10 Jahren. Diese umfassende Aufzeichnung bildet den operativen Kern des Battery Passports. Durch die autarke Funktionsweise jedes einzelnen Smartloggers können in größeren USV-Lösungen valide, vergleichbare Lebenslaufdaten für alle Batteriestränge generiert werden.
  • Taktische Kapazitätstests in Echtzeit
    Unabhängig von der langfristigen Historie ermöglicht der Smartlogger die hochauflösende Aufzeichnung von Batteriedaten im Minutentakt über bis zu 24 Stunden, um spezifische Belastungstests präzise zu dokumentieren.
  • Diagnostik vor Ort
    Techniker können während der Regelwartung die spezifischen Messpunkte auslesen, die Historie aus dem Batteriepass evaluieren und fundierte Vergleiche zwischen den Batterien anstellen.
  • 100% Offline via NFC (Compliance & Sicherheit)
    Für den Betrieb in sensiblen Hochsicherheitsbereichen entfällt die Notwendigkeit komplexer Netzwerkfreigaben. Die System-App läuft vollständig autonom und gewährleistet die Datensicherheit beim Auslesen der sensiblen Batteriepass-Informationen.

Die iBACS SMARTBATTERY Systemapp liest die Daten des Smartloggers in Sekunden aus und visualisiert den aktuellen Gesundheitszustand (State of Health) übersichtlich in einem formatgerechten Batteriepass-Protokoll.

Für wen ist der Smartlogger interessant?

Für Anbieter von USV-Lösungen und deren Servicepartner, die regelmäßig Garantieansprüche objektiv bewerten müssen, liefert der Smartlogger den unbestreitbaren Nachweis über die tatsächlichen Betriebsbedingungen

(Nutzungsverhalten vs. Defekt),

Darüber hinaus etabliert sich das System als essenzieller Baustein für Betreiber, die künftige regulatorische Anforderungen an die Nachverfolgbarkeit von Energiespeichern (Battery Passport) erfüllen wollen. Auch bei Teststellungen fungiert der Smartlogger als objektives, autarkes Referenzinstrument, das den gesamten Betriebszyklus bis zum Designlife lückenlos aufzeichnet und so alle notwendigen empirischen Daten für Langzeitbatterietests bereitstellt.